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2001

Unsere Themenschwerpunkte in den Jahren 2001 und 2002 lagen bei Frauen in Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenschutz.

Im März 2001 luden wir zu einer international hochkarätig besetzten Diskussionsrunde zum Thema "Geht die internationale Zusammenarbeit an den Ärmsten der Armen vorbei? Dritte UNO-Konferenz über die am wenigsten entwickelten Länder: Der Versuch, konkrete Resultate zu erzielen."
14. März 2001, Bruno-Kreisky-Forum

Nach dem Impulsreferat von J. Cuddy (Exekutivsekretär der Konferenz über die am wenigsten entwickelten Länder) diskutierten Y. Stevens (UN-DESA, Koordinatorin für Afrika) und B. Neuhold (Uni. Wien) unter der Leitung von I. Freudenschuss-Reichl über die Probleme, das Lebensniveau der 49 am wenigsten entwickelten Länder nachhaltig zu verbessern.

UNIFEM arbeitet mit nicht-staatlichen Organisationen und anderen PartnerInnen in fast 100 Ländern der Welt. Dazu gehören auch die am wenigsten entwickelten Länder, bei denen Frauen von Armut, Krankheit und Unterernährung meist noch deutlicher betroffen sind als Männer. Trotz Entwicklungshilfe gelang es nicht, die Anzahl der am wenigsten entwickelten Länder zu verringern. Was sind die Gründe dafür? Wie kann die internationale Entwicklungszusammenarbeit diesen Staaten helfen, bessere Lebensbedingungen zu schaffen?

Die Diskussion über diese und andere Fragen können Sie nachlesen unter: Zusammenfassung

Weitere Informationen über die Arbeit von UNIFEM gegen Armut: http://www.unifem.org/


 

2002

Diskussion zum Thema "Katastrophenhilfe - was bringt sie den Frauen?" vom 20. Juni 2002 im Bruno Kreisky Forum, mit D. Chikvaidze von UN-OCHA, W. Peischl vom Österreichischen BM für Landesverteidigung, G. Sonnleitner von der Caritas, I. Kirchner von Ärzte ohne Grenzen sowie H. Jung für das BMaA

Unser Themenschwerpunkt 2002 betraf die weltweite Zunahme von Naturkatastrophen, die zumeist in ärmeren Ländern, in Küstengebieten oder entlegenen Regionen großen Schaden anrichten. Viele Frauen verlieren alles, was sie je besaßen oder zum Lebensunterhalt benötigten. Das Militär bzw. die Katastrophenhilfsorganisationen unterstützen die Rettung und den ersten Wiederaufbau – ist diese, beinahe ausschließlich von Männern geplante und durchgeführte Hilfe tatsächlich geschlechtsneutral? Wie steht es um die Nachhaltigkeit der Katastrophenhilfe, wie um die Verbindung mit der Entwicklungshilfe? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten wir uns in einer Podiumsdiskussion am 20. Juni 2002 im Bruno-Kreisky-Forum für Menschenrechte.

Eine Zusammenfassung der Diskussion finden Sie unter:
Zusammenfassung

 

 

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