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Teuta Sahatqija, Sonja Biserko, Igballe Rogova (v.l.n.r.)

   
 
  Die Frauen der RWL im Bruno Kreisky Forum
 

 

 

 

 

  Dr.in Lilly Sucharipa
 
  Nationalratspräsidentin Mag.a Prammer
 
  Außenministerin Dr.in Plassnik
 
  Präsidentin Mag.a Jank
 
  Margit Fischer und Barbara Prammer
 
 

Gäste des Fundraising Dinners

 


 
 

Marlene Parenzan, Julia Girardi, Moez Doraid, UNIFEM Deputy Director

 

 

 

 

 
  Maria Jonas und Steffi Bankel von UNIFEM Austria, © Parlament
 
  Lilli Gneisz, Barbara Prammer, Lilly Sucharipa, Dina Kasem, Steffi Bankel (v.l.)
 

 

 

 
  Elfriede Fritz, Lilly Sucharipa

 

 

2007

Gemeinsam mit dem Bruno Kreisky Forum organisierte UNIFEM Austria am 19. April 2007 ein Kamingespräch. Das Gespräch stand unter dem Titel "Women Taking Action: Peacebuilding in the Balkans" und befasste sich insbesondere mit der Frage der Zukunft Kosovos und den möglichen Beiträgen der Frauennetzwerke dazu. Am Panel waren die Vorsitzende des serbischen Helsinki Komitees für Menschenrechte, Sonja Biserko, die Clubobfrau der kosovarischen Partei ORA, Teuta Sahatqija und die Exekutivdirektorin des Kosova Women's Network, Igballe Rogova. Die sehr interessante Diskussion wurde von Melita Sunjic, UNHCR geleitet. Ein vom Bruno Kreisky Forum gegebenes Abendessen im Anschluss diente zur weiteren Vertiefung der Kontakte.

Bereits zum zweiten Mal organisierte UNIFEM Austria in Kooperation mit UNIFEM Bratislava für die Regional Women's Lobby for Justice, Peace and Democracy in the Balkans (RWL) einen internen Workshop, der am 19. und 20. April 2007 im Bruno Kreisky Forum stattfand. 23 Politikerinnen, Parlamentarierinnen und Frauen aus NGOs aus der Balkanregion diskutierten über die Möglichkeiten des Peacebuilding. Eines der Resultate war ein Brief, mit dem die RWL den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ersuchte, bei seiner Fact Finding Mission in Serbien und Kosovo zum Ahtisaari Plan für Kosovo gehört zu werden. Die RWL wurde daraufhin zu einem Treffen am 27. April eingeladen.

Executive Summary of "Monitoring Implementation of UNSCR 1325 in Kosovo" prepared by the Kosova Women's Network.

 

Am 15. November 2007 lud die Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer gemeinsam mit UNIFEM Österreich zu einem Fundraising-Dinner in den historischen Kassensaal des Otto Wagner Hauses in der Hohenstaufengasse 3, 1010 Wien ein. Motto des Abends war "Building Peace and Stability in the Balkans: Investing in Women." Den Ehrenschutz der Veranstaltung übernahm Frau Margit Fischer.
Die Vorsitzende von UNIFEM Österreich, Dr.in Lilly Sucharipa, eröffnete den Abend und verwies auf die Wichtigkeit, Frauen bei der Stabilisierung und beim Wiederaufbau von Krisenregionen einzubinden. In ihren einleitenden Worten forderte Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer, dass Frauen überall an den Verhandlungstisch gehören: national wie international. Unterstützt wurde diese Forderung von Außenministerin Dr.in Ursula Plassnik, die dazu aufrief, den Mutmacherinnen Mut zu machen.
Die Gastreferentin des Abends, Mag.a Brigitte Jank, Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer unterstrich die Wichtigkeit von Frauennetzwerken sowie die Einbindung von Frauen in Wirtschaft und Politik. Gesellschaften, in denen Frauen kein Mitspracherecht haben, schöpfen ihre Möglichkeiten nicht aus, so Jank.

In Kooperation mit dem Kosova Women's Network und Medica Kosova wird Unifem Österreich mit dem Erlös des Abends eine mobile gynäkologische Ambulanz mit Schwerpunkt Brustkrebsfrüherkennung unterstützen. Alle Kosovarinnen, unabhängig von ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit sollen Zugang zu medizinischer Versorgung haben.
Spenden an Bawag, BLZ 14000, KtoNr. 10010673068, Kennwort UNIFEM-Balkan.

Fotos Fundraising Dinner 15.11.2007

Weitere Berichte
BM für europäische und internationale Angelegenheiten
Ceiber Weiber
Der Standard, 17.11.2007

 

Wir danken den UnterstützerInnen:
AIC Androsch International, Wien
GE Money Bank Gmbh, Wien
Kommunalkredit Austria AG, Wien
Magna International Europe AG, Oberwaltersdorf
Oesterreichische Nationalbank, Wien
Raiffeisen International AG, Wien
Bank Austria Creditanstalt, Wien
Bawag P.S.K., Wien
Böhler-Uddeholm AG, Wien
Bohmann Verlagsgruppe, Wien
Münze Österreich, Wien
OMV Aktiengesellschaft, Wien
PKF Österreicher-Staribacher Wirtschaftsprüfungs GmbH, Wien
Raiffeisen Landesbank OÖ, Linz
Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, Wien
Rewe Austria AG, Wiener Neudorf
Siemens AG Österreich, Wien
Sobolak International, Leobendorf
Wiener Städtische Versicherung AG, Wien
Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG, Wien
Österreichische Lotterien GmbH, Wien
Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, Wien
SPÖ Frauen, Wien
Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG, Wien
Bundeskanzleramt, Wien
Lebensministerium, Wien


 

2008

UNIFEM Austria überreicht Euro 10.000 in New York

Das österreichische Nationalkomitee für UNIFEM, vertreten durch Julia Girardi und Marlene Parenzan überreicht am Rande der "Commission on the Status of Women" 10.000 Euro an UNIFEM New York. Damit wird die Kampagne "Say NO to Violence against Women" der UNIFEM Sonderbotschafterin Nicole Kidman unterstützt.

Bericht UNIFEM New York

 

"Frauen feiern Grenzenlos" - das österreichische Nationalkomitee für UNIFEM feiert mit.

Anlässlich des Weltfrauentags 2008 veranstaltete die Nationalratspräsidentin Barbara Prammer gemeinsam mit Eva Glawischnig-Piesczek am 07. März ein Fest im österreichischen Parlament. Unter dem Motto „Frauen feiern Grenzenlos“ wurden verschiedene Kunstprojekte präsentiert und ausgewählten Hilfsorganisationen die Möglichkeit geboten sich vorzustellen, so auch dem österreichischen Nationalkomitee für UNIFEM.
Mit einem eigenen Stand vertreten, informierten die Mitglieder des Nationalkomitees über UNIFEM im Allgemeinen und die Kampagne „Say No to Violence against Women“ im Speziellen. Ziel dieser Kampagne, die gemeinsam mit der UN-Sonderbotschafterin Nicole Kidman gestartet wurde, ist es auf die Problematik „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam zu machen. Zu diesem Zweck sammelte UNIFEM Österreich Unterschriften. Jede einzelne Unterschrift stärkt die Kampagne und zeigt, dass Frauen nicht länger der Gewalt an ihren Mitschwestern zusehen wollen. Darüberhinaus erhält der Fond gegen Gewalt gegen Frauen für 100.000 Unterschriften von der UNO 100.000 $.
Nebenbei blieb jedoch genug Zeit um sich mit anderen Frauenorganisationen auszutauschen und die internationalen Köstlichkeiten zu genießen.

 

 

Gender Budgeting in Österreich

Am 5. Juni 2008 hielt Dr. Elfriede Fritz vom Bundesministerium für Finanzen in den Räumlichkeiten des Verbands Österreichischer Akademikerinnen einen sehr interessanten Vortrag zu Gender Budgeting in Österreich. Mit Gender Budgeting sollen öffentliche Haushalte auf ihre Wirkungen für die Gleichstellung der Geschlechter im Rahmen der Strategie des Gender Mainstreaming überprüft werden. Dabei sind die Auswirkungen des Verwaltungshandelns und der Budgetpolitik hinsichtlich der Verteilung und Aufbringung öffentlicher Mittel auf Frauen und Männer zu analysieren und gegebenenfalls korrigierende Maßnahmen zu ergreifen. UNIFEM unterstützt weltweit Gender Budgeting Initiativen. Als Querschnittsmaterie ist Gender Mainstreaming im EG-Vertrag festgeschrieben. Seit 1. Jänner 2008 ist Gender Budgeting auch Teil der österreichischen Verfassung.

Vortragsunterlagen

 

 

 

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